Review: Bumblebee

In den letzten zwei Wochen sind einige tolle Filme angelaufen, zu denen wir unsere Reviews doch noch nachreichen möchten. Den Anfang machen wir mit dem Transformers Spin-Off Bumblebee, der am 20. Dezember in die Kinos gekommen ist.

Kurz vor ihrem 18. Geburtstag und auf der Suche nach ihrem Platz im Leben, findet die rebellische Charlie (Hailee Steinfeld) den kaputten und kampfgeschwächten Bumblebee, der in der Gestalt eines alten VW Käfers auf einem Schrottplatz einer kleinen kalifornischen Küstenstadt Rost ansetzt. Mit mechanischem Geschick beginnt sie ihn zu reparieren und lernt schnell, dass es sich keineswegs nur um eine alte Schrottmühle handelt.

Es ist verständlich, wenn man nach den letzten Transformers Filmen instinktiv einen weiten Bogen um Bumblebee machen will – sollte man aber nicht! Regisseur Travis Knight hat bereits mit dem wunderbaren Kubo – Der tapfere Samurai bewiesen, dass er kein zweiter Michael Bay, dessen Abrissbirnen-Bayham-Style der Vorgängerfilme so manchem die Lust am Franchise vermiest hat, ist. Hier wird eine Geschichte mit Herz und Humor erzählt und nicht nur Getöse inszeniert, bei dem Metallhaufen aufeinander eindreschen und es mächtig scheppert. Die Action kann sich trotzdem sehen lassen und ist auch mal so geschnitten, dass man was erkennen kann. Der Showdown ist allerdings, wie inzwischen fast immer, etwas zu lang.

Der Einstieg mit dem Fall von Cybertron ist eher was für Fans als für Begleitpersonen, aber nachdem die Basis für einen Autobot in Form eines gelben VW-Käfers auf der Erde gelegt ist, wird Bumblebee zu einem Film für alle. Einem Kind-mit-Kreatur Abenteuerfilm im Stil der 80er Jahre, der gleichzeitig nostalgisch und frisch ist. Produktionsdesign und Soundtrack sind eine Freude, das Herz sitzt am richtigen Fleck, die Schauspieler sind toll (besonders Hailee Steinfeld und John Cena), der Humor trifft nicht immer, aber oft genug, und dann sind da natürlich noch die Autobots und Decpticons.

Vor allem Bumblebee ist den Gang ins Kino schon wert. Er ist nicht einfach nur ein Haufen Blech, der sich schick (aber sowas von) vom Autobot in ein Auto, und umgekehrt, transformiert. Er ist auch enorm ausdrucksstark. Wer bei diesen Augen unberührt bleiben kann, der sollte mal sein Herz generalüberholen. Aber auch Dropkick und Shatter werden so manchen zum Spielzeug greifen lassen wollen. Knight hat eindeutig nicht vergessen, dass Transformers für viele immer noch geliebtes Spielzeug sind.

Fazit

Bumblebee ist endlich ein Transformers Film, der Fans die Freude am geliebten Spielzeug im Kino bieten will und es auch kann. Knight liefert Action, Herz und Humor mit genialen Autobots und Decepticons, gut erzählter Geschichte, tollen Schauspielern, erinnerungswürdigen Bildern und wunderbarem Soundtrack. Bumblebee macht vor allem eines: Spaß! Deshalb ist er eine absolute Kino-Empfehlung – auch für zögernde Begleitpersonen (FSK: ab 12 Jahren)! Reingehen und 113 Minuten lang ungeniert Spaß haben!

8
Fun

Pros

  • Action mit Herz
  • Sehr unterhaltsam
  • Der Soundtrack
  • Die Effekte
  • 80s im besten Sinn

Kontras

  • Showdown Tick zu lang
  • 2-3 Entwicklungen nicht gerade geschmeidig

Unser Fazit


Handlung
7
Präsentation
9