Bericht & Fotostrecke: Dokomi 2018

Am letzten Wochenende fand in Düsseldorf zum 10. Mal die DoKomi, die Messe rund um Anime und Japan, statt. Grund genug für uns (Michael & Laetitia), ihr einen Besuch abzustatten.

 

Bei schönstem Wetter zog es in diesem Jahr 45.000 Besucher in die Messehallen nach Düsseldorf. Eine gewaltige Hausnummer, fing die DoKomi, was für Doitsu Komikku Maketto steht, was so viel bedeutet wie Deutscher Comic Markt, doch vor zehn Jahren mit 1.800 Besuchern an. Dazu kommt, dass die DoKomi ein Herzensprojekt der Veranstalter ist und nicht dazu dient den großen Reibach zu machen. Hier wird so viel wie es geht in das Event gesteckt, um den Besuchern eine tolle Zeit bieten zu können. 2018 ist es auf jeden Fall wieder gelungen.

Noch leer – gerade wurden erst die Tore aufgemacht.

Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen dieser Größe, bekommt man auf der DoKomi keine klaustrophobischen Zustände: rund 60.000m² wurden 2018 angemietet. Es gab eine eigene Halle für Merchandise, eine für Künstler, eine für Games und eine für die Bühnenshows. Voll wurde es trotzdem, aber wir fanden es nie unangenehm. Durch die separaten Hallen wurde auch der Geräuschpegel etwas im Rahmen gehalten – wer einmal auf einem Event war, wo alles in einer Halle stattfindet, weiß sowas zu schätzen. Dazu gab es noch einen großen Außenbereich mit Foodcourt (dort musste man mitunter etwas Geduld mitbringen) und natürlich das Maid Café.

Leckereien aus Japan

Die meisten Besucher der DoKomi hatten sich für den Tag schick gemacht, egal ob Lolita Fashion, oder Kostüme von Figuren aus Manga, Anime, Marvel oder DC Comics oder Computerspielen. Wohin man sah: tolle Cosplays. Dazu musste man nicht mal zu dem Vorentscheid der Deutschen Cosplay- meisterschaft, die am Samstag stattfand. Fotos davon gibt es in der Fotostrecke unten. Ich selbst nutzte die Gelegenheit, mal wieder meinen Yukata auszuführen.

 

Sehr cool war die Gaming-Halle, in der es von der Retro Arcade über E-Sport-Turniere bis zu Creamy’s Castle, wo man den Controller zur Seite legen und sich ganz old-school selbst durchkämpfen/klettern musste, so ziemlich alles gab. Am Stand von Nintendo spielten wir eine Runde Splatoon, in der wir uns aber nicht mit Ruhm bekleckerten. Im Yukata durch Creamy’s Castle erschien mir aber dann doch zu gewagt.

Ebenfalls toll war die Halle für die Künstler. Die Auswahl und vor allem die Qualität beeindruckte uns sehr. Es fiel sehr schwer, nicht in einen Shopping Rausch zu fallen – gerade Michael musste sich immer wieder vor Augen rufen, wieviel bzw wie wenig freie Wandfläche zur Verfügung steht. Wir empfehlen für die DoKomi 2019 viel, viel Zeit für die Künstlerhalle einzuplanen. Apropos Shopping-Rausch: die Merch-Halle war toll sortiert, aber bei so manchem Stand, gerade bei Leckereien aus Japan, bekam man es angesichts der Preise fast am Herz – zumindest, wenn man in letzter Zeit mal in Japan war.

Zur DoKomi waren auch zahlreiche Ehrengäste aus Japan angereist, darunter die 9-köpfige Boy-Band MeseMoa, die zur Begeisterung ihrer Fans sich auf der Bühne mächtig ins Zeug legte. Neben Konzerten gab es auch eine Lolita-Streetfashion-Modenschau, K-Pop Tanzeinlagen, Signierstunden und vieles mehr – wir konnten gar nicht so viel mitnehmen, wie wir wollten.

Fazit

Die Jubiläumsausgabe der DoKomi war eine tolle Sache – super organisiert mit großem, interessanten und abwechslungsreichen Angebot. Für DoKomi Neulinge ist das vielfältige und sehr bunte Angebot vielleicht etwas überwältigend, aber durchaus in einem positiven Sinn. Wir zumindest freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr. Wer jetzt neugierig geworden ist, der sollte definitiv einen Blick auf die Homepage der DoKomi werfen.

Zum Abschluss ein fettes Danke an Benny, das Orga-Team und alle Besucher, die für uns posiert haben.

Fotostrecke 2018

 

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