Review: Pitch Perfect 3

Der erste Pitch Perfect war ein Überraschungshit, frisch, frech und mit einer tollen Besetzung. Am 21. Dezember läuft mit Pitch Perfect 3 der vorerst letzte Teil an. Gelingt den Bellas erneut ein Hit?

Frisch vom College müssen die Bellas feststellen, dass es schwieriger ist, in der erbarmungslosen Arbeitswelt den richtigen Ton zu treffen als auf einer A-cappella-Bühne. Die Euphorie nach dem Sieg bei der Weltmeisterschaft ist schnell verpufft, als jede von ihnen bei der Suche nach einem richtigen Job auf sich allein gestellt ist. Doch dann ergibt sich plötzlich eine Möglichkeit: eine Tour bei den amerikanischen Streitkräften in Europa. Mit dabei DJ Khaled und er sucht noch eine Vorgruppe!

Für Fans der Bellas ist der Film natürlich ein Muss. Auch diesmal haben die Mädels eine Menge Songs, u.a. von Britney Spears, im Gepäck und bringen diese an glamouröse Orte Europas wie die Côte d’Azur. Zwar treten sie auf Army Stützpunkten auf, aber mal abgesehen von einem hübschen Offizier (Matt Lanter) dient die Army hier nur als Mittel zum Zweck. Schicke Parties, Casinos, Yachten, Cafés und dazu die ewig vulgären Sprüche von Fat Amy (Rebel Wilson) – Pitch Perfect kennt sein Publikum und es nicht zu übersehen, dass man diesem zum Schluss noch einmal so richtig was bieten wollte. Nur leider hapert es mit der Umsetzung und vor allem an dem Drehbuch.

Die Story ist leider weder besonders originell noch ist sie gut erzählt. Man fragt sich, was Elizabeth Banks, die beim zweiten Film Regie führte, wohl aus dem Material hätte rausholen können. Immerhin ist sie zusammen mit John Michael Higgins wieder als unmögliches Moderatorenpaar dabei und im Gegensatz zum Großteils des Films sind ihre (viel zu wenigen) Szenen wirklich witzig. Das mit dem Humor ist auch so eine Sache. Entweder man kann sich über Fat Amy amüsieren oder man findet die ordinären Sprüche halt einfach peinlich. Das gilt auch für die Selbstdarstellung von DJ Khaled, dessen Name so oft fällt, dass man ein Trinkspiel daraus machen könnte.

Keiner erwartet Subtilität von Pitch Perfect, aber die Charakterisierung und Präsentation mancher Figuren, z.B. der Rivalinnen um Ruby Roses Figur, ist übertrieben albern. Genauso wie die Storyline um Fat Amy und ihren Vater (John Lithgow). Das Ganze hat etwas von einer schickeren Straight-to-Video Produktion. Den Schauspielerinnen kann man aber wirklich keinen Vorwurf machen, im Gegenteil. Sie sind nicht nur hübsch und können singen, sie überzeugen auch als Freundinnen.

Fazit

Pitch Perfect 3 ist eine ganz schwache Nummer zum Abschied. Fans werden trotzdem ihren Spaß haben, aber allen anderen kann man den Film nicht als Einstieg in das Franchise empfehlen.

 

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4
Nicht Perfect

Pros

  • Die Musiknummern
  • Die sympathischen Darstellerinnen

Kontras

  • Vulgär & uninspiriert
  • Nicht witzig genug
  • Cliché

Unser Fazit


Handlung
3
Präsentation
5