Review: Killer’s Bodyguard

Ach du Kacke, am 31. August kommt Killer’s Bodyguard (OT: The Hitman’s Bodyguard) in die Kinos, motherf***er! Mit Ryan Reynolds im knackig engen Anzug, bitches! Mit Samuel L. Jackson und Nonnen, mother***er! Wer jetzt schon genug hat, der kann sich anderen Dingen zuwenden. Alle anderen: weiterlesen.

Der weltbeste Bodyguard Michael Bryce (Ryan Reynolds) wird engagiert, um das Leben des weltweit berüchtigten Auftragkillers Darius Kincaid (Samuel L. Jackson) zu schützen. Er soll ihn unversehrt in den nächsten 24 Stunden von England nach Den Haag bringen, um dort gegen den osteuropäischen Diktator Vladislav Dukhovich (Gary Oldman) auszusagen. Das Problem: man kann sich gegenseitig nicht ausstehen! Dazu will Kincaid unbedingt seiner Frau (Salma Hayek) einen Besuch abstatten. Nur sitzt die im Gefängnis. Und Dukhovichs Schergen sind ihnen auch auf der Spur.

Flotte Sprüche, genervte Blicke, absurde Verfolgungsjagden mit Boot, Motorrad und Autos, eine Story der man mit Hirn auf Standby folgen kann, böse aussehende Bösewichte, und gefühlt alle zwei Minuten ein mother***er: alles Zutaten für eine Buddy-Action-Komödie, wie man sie aus den 80ern kennt und liebt. Besonders, weil das Duo Reynolds und Jackson eine tolle Chemie hat. Ihnen zuzusehen macht einfach Spaß, motherfu**er! Apropos Kraftausdrücke, neben Salma Hayeks ordinärer Killergattin würde selbst der besoffenste Matrose wie eine zahnlose Landratte dastehen  – ihre Rolle ist mächtig überzogen und sie spielt sie mit Genuß.

Regisseur Patrick Hughes drehte bereits The Expendables 3. Er ist in Sachen Action also nicht zimperlich. Dafür ist sie bei ihm auch größtenteils handgemacht. Allerdings können die Action-Szenen in den Innenstädten, ohne Rücksicht auf zivilen Kollateralschaden,  einigen unangenehm aufstoßen angesichts der jüngsten Vorfälle in Europa. Der Bodycount ist hoch und hier scheidet niemand sanft aus dem Leben (FSK: ab 16 Jahren). Nach einer Weile stumpft man demgegenüber jedoch ab und auch das ewige motherf***er fängt an zu langweilen, denn was Hughes nicht schafft, ist die 118 Min. inspiriert zu erzählen. Auch trifft er den Ton nicht immer (gerade in den Szenen mit Dukhovich), was das Ganze nicht rund wirken lässt.

Fazit

Killer’s Bodyguard ist eine recht unterhaltsame, brutale Buddy-Action-Komödie, die von der Chemie seiner beiden Hauptdarsteller und einer sehr vulgären Hayek lebt. Leider ist der Film wenig originell, trifft den Ton nicht immer, und das eingeschränkte Vokabular an Kraftausdrücken nervt irgendwann. Bei den Kinopreisen reicht der auch auf DVD, mother***er!

5
Buddy-Action

Pros

  • Reynolds, Jackson & Hayek
  • Relativ kurzweilig

Kontras

  • Timing & Dialoge
  • Einfallslos
  • Nicht rund & zu lang

Unser Fazit


Handlung
4
Präsentation
6