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8Bitdo: Retro-Controller werden Switch-kompatibel

Überraschend hat 8Bitdo über Nacht fast sein gesamtes Controller-Portfolio kompatibel zur Nintendo Switch gemacht. Das notwendige Update der Firmware ist für alle Besitzer kostenfrei – eine traurige Ausnahme gibt es jedoch.

Die Firma 8Bitdo mit Sitz in Hong Kong war schon mehrmals hier bei uns Thema: Mit ihren Bluetooth-Controller in NES- und SNES-Stil sowie einer stilvollen Retro-Arcade-Konsole haben sie auf jeden Fall einen Platz hier verdient. Und auch wenn das Design hart an der Grenze zum Plagiat der originalen Nintendo-Peripherie ist, sind die Controller von 8Bitdo für Android, iOS und PC eine gute Alternative, vor allem wenn man auf präzise Eingaben angewiesen ist.

Jetzt kommen aber auch Nutzer von Nintendos neuer Switch in den Genuss der modernisierten Retro-Gamepads: Durch ein kostenloses Firmware-Update können verschiedene Modelle von 8Bitdo auch mit der neuesten Konsole kommunizieren. Die schon seit längerem erhältlichen Controller sind somit über Nacht zu den ersten 3rd-Party-Peripheriegeräten geworden. Eine Alternative für alle, die nicht Unsummen für originale Controller ausgeben wollen oder einfach die Flexibilität von Bluetooth-Controllern ausnutzen möchte.

Retro Games wie Metal Slug profitieren von den 8Bitdo-Controllern am meisten

Das Firmware-Updatee 4.0 mit Switch-Kompatibilität ist für die Modelle NES30 bzw. FC30 und SNES30 bzw. SFC30 jeweils in der normalen und Pro-Variante verfügbar. Von allen Controllern mit Firmware-Funktion bleibt traurigerweise der N64 Controller ohne Update. Der Download der neuen Firmware kann über die offizielle 8Bitdo-Supportseite angestoßen werden.

Ich habe persönlich den NES30-Controller seit einiger Zeit am PC und Smartphone im Einsatz und bin mit der Präzision der Buttons sehr zufrieden. Einzig und allein die kantige Form macht ergonomisch heute keinen Sinn mehr – weswegen ich demnächst wohl zum SNES30 oder der NES30-Pro-Variante mit Analogstick greifen werde. Das kostenfreie Firmware-Upgrade aller aktuellen Modelle zeigt, wie guter Kundenservice heutzutage gehen kann.

[via TechCrunch]