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CHiP: Kickstarter für frische Cookies aus smartem Ofen

Eine Süßigkeit, die regelmäßig bei mir auf dem Tisch landen, sind Cookies. Die Kekse amerikanischer Art sind knusprige Alternativen zu Butterkekse und haben sogar noch etwas Schokolade drin. Die perfekte Symbiose also.

Aber Cookies selbst machen ist recht kompliziert und so mancher meiner Versuche, die Knusprigkeit der Spezialität mit meinem heimischen Ofen nachzumachen, endeten meist in labbrigen Zuckerscheiben oder überkrossen Kohlebriketts. Da bleibt mir bisher nur der Gang in den nächsten Laden.

Scheinbar geht es jedoch vielen Leuten so wie mir, denn auf Kickstarter ist CHiP aufgetaucht, ein smarter Umluftofen explizt für die frische Cookies-Zubereitung in den eigenen vier Wänden. Bis zu vier Kekse können in dem mit WLAN und App-Anbindung (natürlich!) ausgestatteten Gerät gleichzeitig gebacken werden.

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Der Teig kommt dabei vorportiert wie beispielsweise der Kaffee aus dem Nescafé-Automaten. Auf der Verpackung ist ein QR-Code, der mit einem Smartphone und der dazugehörigen CHiP-App für die richtige Backzeit und -temperatur sorgt. Ist der Backvorgang abgeschlossen, gibt es eine praktische Benachrichtigung. Etwas witziger und unnützer ist die Funktion “CookieGram”, mit der die fertigen Cookies in bester Instagram-Manier fotografiert werden können.

Der Hersteller ist SideChef aus den USA. Als Verkaufspreis werden 249 US-Dollar zzgl. Versand anvisiert, für Frühentschlossene gibt es bei Kickstarter auch eine Version für 99 US-Dollar zzgl. Versand. Wichtiger ist jedoch die Frage: Wie kommt man an den fertigen Cookie-Teig? Den möchte SideChef im Abo verkaufen und Preise von 88 US-Cent bis 2 US-Dollar pro Teigeinheit werden genannt. Aber auch eigener Teig wird unterstützt – nur dann nicht mit der Smart Backing Funktion.sidechef_smart_cookie_oven_details2

Damit ist der CHiP Smart Oven ein interessantes Konzept, das jedoch zu stark an die Einschränkungen eines Nescafé-Kaffeeautomats erinnert. Die smarte Backfunktion ist an den hauseigenen Teig gekoppelt und die Importsituation macht für deutsche Interessenten derzeit den ganzen Deal kaputt. Dafür, dass Cookies im wesentlichen nur aus wenigen Zutaten bestehen, sind fast zwei Euro pro Keks etwas viel – zumal es bereits zu viele Küchengadgets gibt, die versuchen, das Backen zu vereinfachen. Warum also keinen universalen Ansatz wagen?

[via TechnaBob, Kickstarter]