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Pokémon Go: Handy leer? Mit diesem Pokémon Center Akkupack garantiert nicht

Der Hype um Pokémon Go ist fast vorbei, aber das heißt nicht, dass die Fans minder kreativ ans Werk gehen. Ein Bastler aus den USA hat seinem portablen Stromgenerator ein Pokémon-Makeover gegönnt. Das Ergebnis: Ein Handyakku-rettendes Pokémon Center für bis zu 12 Handys gleichzeitig.

Pokémon Go macht erfinderisch: Spencer Kern, ein DIY-Fan aus den USA, hatte es scheinbar satt, mit kleinen unpersönlichen Akkupacks durch die Straßen zu wandern. Deswegen schnappte er sich einen kleinen Stromgenerator der Marke Yeti 400, schmiss seinen 3D-Drucker an und verpasste dem Gerät in der Größe einer Sporttasche einen kompletten Pokémon-Umbau. Nach mehreren Tagen war das Pokémon Center für leere Handyakkus fertig – und sieht super aus!

 

Der Generator ist selbstverständlich etwas kraftvoller als die kleinen Zusatzakkus, die in der Hosentasche Platz finden. Zwischen 10 und 12 Handys können gleichzeitig geladen werden – das reicht locker für einen Pokémon-Go-Nachmittagsausflug zum nächsten Pokéstop (in ländlichen Gebieten) oder stundenlanger Spielspaß ohne große Unterbrechungen (überall sonst). Dass das Pokémon Center gut bei den Fans des Spiels ankommt, muss eigentlich nicht sonderlich herausgestellt werden. Dennoch hier das Beweisfoto vom ersten Einsatz dieses genialen DIY-Konzepts.

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Das fertige Pokémon Center in Aktion

Wie jedes kreative DIY-Merchandise gibt es den Akku-rettenden Pokémon Center Nachbau nicht zu kaufen, aber Spencer hat seine Herangehensweise vorbildlich dokumentiert: Ein Nachbau ist mit etwas Geschick und Werkzeugverfügbarkeit durchaus möglich. Es braucht nur etwas Holz, einen 3D-Drucker und etwas Geschick – dann kannst du dich ein wenig wie Schwester Joy fühlen und deine energieschwachen Pokémon-Mitspieler vor dem Kollaps retten. Sein persönlicher Projektbericht ist übrigens ein Must-Read für alle Hobbybastler. Wer solo in Style Pokémon jagen möchte, dem möchten wir auch die 3D-gedruckte Pokédex-Smartphone-Hülle ans Herz legen.

[via Kotaku]