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Eindrücke & Fotostrecke: Gamescom 2016

Alle Jahre wieder: Die Gamescom Ende August ist jedes Jahr in meinem Kalender angestrichen, auch wenn ich zugebe, dass ich die Messe mittlerweile mehr aus “Tradition” besuche und die meiste Zeit mit den Menschen vor Ort verquatsche. In diesem Jahr hat Letzteres auf meinem Messebesuch am Mittwoch dann wirklich die Oberhand übernommen, sodass es in diesem Jahr keinen ausführlicheren Bericht gibt. Stattdessen lasse ich die zahlreichen Fotos die ich gemacht habe einfach mal für sich sprechen und belasse es bei ein paar Zeilen zu meinen Eindrücken der Gamescom 2016.

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Zwar gab es in diesem Jahr keinen Besucheranstieg (ausverkauft ist eben ausverkauft), aber 345.000 Menschen sind schon eine Nummer und selbst am Medien- / Fachbesuchertag war die Gamescom schon gut besucht. Die zuvor angekündigten Taschenkontrollen liefen reibungslos ab und allein dafür hat sich das Security Team in diesem Jahr schon ein großes Lob verdient. Die Messe selbst fühlte sich etwas geordneter an als noch in der Vergangenheit. Die Hallen wurden übersichtlicher belegt und für das stetig wachsende Oktaku-Shopping Angebot gab es in diesem Jahr sogar eine eigene Halle. Ansonsten gab es in diesem Jahr nur wenig Spannendes zu sehen, sodass die Gamescom sich wieder ein bisschen wie eine aufgewärmte E3 mit mehr Besuchern angefühlt hat. Auch wirkten einige Messestände auf mich etwas redundant. So gab es manch großen Third-Party Titel nicht nur bei dem entsprechenden Publisher zu sehen, sondern auch noch einmal ganz groß bei Microsoft oder Sony.

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Nintendo war in diesem Jahr ebenfalls ziemlich unspektakulär und zog etwas den Unmut einiger Fans auf sich, da dass heiß diskutierte The Legend of Zelda: Breath of the Wild nur für einige Dutzend Fans pro Tag spielbar war. Die Gründe sind zwar verständlich, aber ich kann die Enttäuschung der Spieler schon verstehen, insbesondere da das Spiel einen wirklich unglaublich guten Eindruck macht. Das Virtual Reality Gaming der neuste Trend ist ließ sich dieses Jahr auch unschwer beobachten: Überall gab es Demos, meist mit Sonys Playstation VR Brille oder der HTC Vive. Die Pionier-Brille Oculus Rift war erstaunlicherweise jedoch eher selten anzutreffen. Alles in allem würde ich die Gamescom in diesem Jahr als eher unspektakulär einstufen. Ich kann jedem jedoch nur empfehlen, die Zeit auf der Gamescom zu nutzen um sich mit Gleichgesinnten zu unterhalten und neue Leute kennen zu lernen, die ebenfalls in der Schlange für den Landwirtschaftssimulator 2017 stehen.

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Fotostrecke: Gamescom 2016