Review: Pets

Illumination Entertainment und Universal Pictures brachten uns bereits Ich – Einfach Unverbesserlich 1 & 2 und Minions. Am 28. Juli kommt mit PETS der nächste Film in die Kinos, samt einem Minions-Vorfilm. Aber ist der Nachfolger der gelben Chaotentruppe wirklich ein tierischer Spaß?

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Vorfilm Rasenmäher Minions

Max, ein kleiner Terrier, lebt glücklich und zufrieden mit Katie in Manhattan. Eines Tages bringt Katie einen riesigen Neufundländer namens Duke mit und verkündet, dass er ab jetzt bei ihnen wohnen wird. Duke hat schwere Zeiten hinter sich, aber Max will weder Katie noch sein Revier mit ihm teilen und lässt ihn dies deutlich spüren. Duke will aber auf keinen Fall zurück ins Tierheim und sorgt dafür, dass Max bei einem Spaziergang verloren geht. Es ist der Anfang eines mit Abenteuern und schrägen Typen gepflasterten Heimwegs für Max – und Duke, denn natürlich geht nichts nach Plan.

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Das Beste gleich vorweg: Rasenmäher Minions ist großartig. Der Kurzfilm fängt für die gelben Chaoten recht langsam an, aber spätestens wenn die Ereignisse eskalieren, bleibt kaum ein Auge trocken. Ein einziger Kritikpunkt: viel zu kurz! PETS hingegen hat mit 87 Minuten für einen aktuellen Spielfilm eine erfreulich normale Laufzeit. Es ist allerdings kein gutes Zeichen, wenn das erste Lob zur Laufzeit ist. Aber Pets ist für einen Illumination Film einfach schwach. Zwar liefert er nette Sommerferienunterhaltung mit Abenteuer, Humor und Moral für Kinder, aber wirklich genial ist das Gesamtpaket nicht. Es gibt witzige Details, aber dafür auch ausgelutschte Klischees. Der Soundtrack ist toll, aber die Synchronsprecher – mit Ausnahme von Dieter Hallervorden – können einem den ganzen Film vermiesen. Das größte und überraschendste Problem ist aber, dass einige der Figuren einfach nicht liebenswert sind.

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Katzenfreunde dürften während des Films das dringende Bedürfnis verspüren, den Filmemachern mal einen Satz Ordnungsschellen zu verpassen – nicht wegen der verwöhnten, fetten Hauskatze, sondern wie Straßenkatzen hier dargestellt werden. Der Film hat ein Herz für Tiere und zeigt, dass sie keine Wegwerfgefährten sind, aber die Straßenkatzen sind so überzeichnet hässlich und fies, dass dagegen der egoistische Max gut wegkommen soll. Tolle Message für Kinder. Ganz toll. Apropos: PETS hat die FSK ab 0 Jahren bekommen. Wer aber mit sehr kleinen Kindern ins Kino geht, sollte vorgewarnt sein, dass u.a. eine Szene mit einer Schlange gerade durch das gute 3D ein bisschen gruselig sein kann.

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Fazit

PETS ist nette Unterhaltung, nur leider nichts besonderes. Die Synchronstimmen können einem dazu den Spaß an den tollen Details, der liebevollen Animation und dem guten 3D komplett nehmen. Kindern wird er trotzdem gefallen. Erwachsene werden allerdings mitunter wünschen, PETS wäre der Vorfilm zu den Rasenmäher Minions gewesen und nicht umgekehrt.

6
nett

Pros

  • Minions Vorfilm
  • Liebevoll animiert
  • Soundtrack
  • 3D

Kontras

  • Synchro Stimmen
  • Ewiges Hund v Katze
  • Nicht liebenswert genug
  • Etwas langweilig

Unser Fazit


Handlung
6
Präsentation
6