Review: Kung Fu Panda 3 (3D)

Am 17. März heißt es wieder Everybody was Kung Fu Fighting, denn dann kommt mit Kung Fu Panda 3 der neue Film um den dicken Panda mit den Martial Arts Künsten und der Vorliebe für Klösschen ins Kino. Aller guten Dinge sind drei?

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Nach der überraschenden Rückkehr von Pos verloren geglaubtem leiblichen Vater macht sich das wiedervereinte Duo auf den Weg in ein geheimes Panda-Paradies, wo sie jede Menge lustige neue Pandas kennenlernen. Der Spaß hat jedoch ein Ende, als der übermächtige Bösewicht Kai in China einen Kung Fu Meister nach dem anderen bezwingt und Po vor eine schier unlösbare Aufgabe stellt: Er muss aus einem Dorf voller lebenslustiger, schwerfälliger Pandas ultimative Kung Fu Panda-Kämpfer machen!

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Für kleine Kinder ist Kung Fu Panda 3 ein ganz großer Spaß, das konnte man bei der Pressevorführung erleben. Da wurde viel gelacht und auch die 3D-Effekte begeisterten. Natürlich ging der mystische Teil der Geschichte komplett über ihren Kopf hinweg, aber das schien sie nicht weiter gestört zu haben. Wie sieht es aber mit der Tauglichkeit für Kinogänger aus, die bei der Altersangabe schon zwei Zahlen brauchen? Kung Fu Panda 3 ist nur 95 Minuten lang, aber gelegentlich kommt es einem doch arg lang vor, denn der Geschichte fehlt es an Originalität. Selbst wenn man beiseite lässt, dass man von Pixar und Disney in letzter Zeit extrem verwöhnt wurde, dann gibt es immer noch das Problem, dass man das alles irgendwie und irgendwo schon ein- oder zweimal gesehen hat. Hier traut man sich nicht, neue Wege zu gehen. Im Grunde ist die komplette Geschichte vorhersehbar, sobald die Ausgangslage steht. Das wäre nicht mal so schlimm, würde jeder Gag zünden. Dass es die Drehbuchautoren Jonathan Aibel und Glenn Berger können, blitzt immer wieder durch, aber die Anzahl derer, über die man wirklich lauthals gelacht hat, ist übersichtlich.

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Kung Fu Panda 3 sieht sehr schön aus. Die Farben sind üppig und strahlend, das Produktionsdesign ist liebevoll und entsprechend der Vorgängerfilme. Apropos, natürlich sind die beliebten Figuren aus diesen auch dabei, aber sie rücken etwas in den Hintergrund – abgesehen von Pos Adoptivvater – zugunsten vieler, vieler Pandas. Neben den ganzen knuddeligen Pandas kommt auch der Bösewicht ein wenig kurz, aber angesichts des doch recht jungen Zielpublikums (FSK: ab 0 Jahren) ist das eine nachvollziehbare Entscheidung. Wer will schon im Kino mit heulenden Kindern sitzen? Dafür gibt man den lieben Kleinen – und ihren Begleitpersonen – eine gute Message mit, und zwar ohne sie mit dem Holzhammer einzuprügeln.

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Fazit

Kung Fu Panda 3 ist ein großer Spaß für kleine Kinder und ein kleiner Spaß für große Kinder.

 

6.5
Für Kinder

Pros

  • Für kleine Kinder spaßig
  • Gute Message
  • Viele Pandas
  • Schönes Produktionsdesign

Kontras

  • Nicht jeder Gag zündet
  • Schwache Story
  • Die alten Figuren kommen zu kurz

Unser Fazit


Handlung
5
Präsentation
8