Review: Splatoon (Wii U)

Als Nintendo auf der E3 im vergangenen Jahr Splatoon enthüllte, war die Überraschung groß. Eine brandneue IP und eine Art Third-Person Shooter noch dazu? Man darf wohl sagen, dass dies für Nintendo durchaus ein Schritt aus der Komfortzone ist, der sich den Reaktionen von Fans und Kritikern nach, scheinbar voll ausgezahlt hat. Am 29. Mai erscheint die Farbschlacht nun endlich exklusiv auf Wii U und markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Nintendo Geschichte: Das erste auf Online-Gaming fokussierte Spiel des Traditionsunternehmen kommt auf den Markt.

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Mario Kart trifft auf Third-Person Shooter

In Splatoon schlüpft ihr in die Rolle eines humanoiden Tintenfischs, besser bekannt als Inkling, der mithilfe diverser Waffen, möglichst viel Tinte in einer Arena verteilen muss. Im Spiel nennt sich dies ein “Revierkampf”, der von insgesamt acht Spielern in zwei Teams ausgetragen wird. Dabei gilt es über eine Zeitspanne von drei Minuten einen größeren Teil der Arena mit Farbe zu bedecken, als das gegnerische Team. Ob ihr eure Gegner dabei mit gezielten Farbschüssen zum platzen bringt, ist euch freigestellt, denn Auswirkungen auf das Ergebnis des Matches hat dies in diesem Spiel nur in geringem Maße. Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, dass Splatoon kein Shooter im traditionellen Sinn ist.

Stattdessen haben die Game-Designer bei Nintendo das Shooter Genre bei seinen Wurzeln gepackt und gründlich analysiert. Kommt der Spaß eines Shooters der klassischen Art wirklich vom Eliminieren feindlich gesinnter Wesen oder ist es vielmehr die rasante Action und das Teamplay? Das Ergebnis dieser Frage spiegelt sich meiner Meinung nach in Splatoon sehr gut wieder. Wie schon Mario Kart vor so vielen Jahren, nimmt auch Splatoon ein etabliertes Spiele-Genre, findet dessen Spaßfaktor und verpackt diesen in ein familienfreundliches Gesamtpaket, ohne dabei die notwendige Spieltiefe zu vergessen.

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Kreative Spielmechaniken

Es gibt nicht nur weitere Spielmodi, sondern auch dutzende Waffen und Rüstungen, ein Levelsystem, sowie einzigartige Gameplay Funktionen, die Splatoon zu einem der besten Wii U Spiele bisher machen. Eine der wichtigsten Spielmechaniken ist die Transformation von eurer Inkling Figur, in einen Tintenfisch. In dieser Form könnt ihr fast unsichtbar und mit hoher Geschwindigkeit durch eure eigene Tinte gleiten und zeitgleich das Tintenreservoir eurer Waffen wieder auffüllen. Zwar könnt ihr diese nur in eurer Inkling Form einsetzen, doch dafür könnt ihr als Tintenfisch selbst Wände (bemalt mit eurer Tinte) hochschwimmen und so strategisch gute Positionen in der Arena einnehmen oder gefährliche Pfade umgehen.wiiu-splatoon-artwork_3

Um euren Teammitgliedern zu Hilfe zu eilen, könnt ihr außerdem jederzeit einen Supersprung durchführen. Dazu wählt ihr einen Mitspieler auf dem Touchscreen des GamePad aus, und das Spiel schleudert euch nach wenigen Sekunden in einem hohen Bogen zum Standort des Spielers. Der Nachteil: Sind Gegenspieler in der Nähe, sehen diese eure Landeposition während ihr euch in der Luft befindet, was gelegentlich für einen sehr unschönen Empfang an der Farbfront sorgt.

Das Tintenarsenal

Während diese Komponenten für ein sehr rasantes und actionreiches Spielerlebnis sorgen, bringen unterschiedliche Waffen und Ausrüstungsgegenstände die nötige Abwechslung. Hauptwaffen in Splatoon werden dabei in drei Klassen aufgeteilt: Kleckser, Konzentrator und Farbroller. Waffen aus der Kategorie Kleckser haben eine hohe Schussrate, können schnell große Flächen mit Farbe eindecken und eignen sich Ideal für einen Nahkampf – gute Allrounder also! Konzentrator Waffen hingegen benötigen einen Moment um ihren Schuss aufzuladen und entsprechen am ehesten einem Scharfschützengewehr, dass mehr auf den Fernkampf, als auf das Verteilen von Farbe zugeschnitten ist. Im Kontrast dazu stehen die Farbroller, eine Kategorie überdimensionierter Nahkampfwaffen, die primär zum schnellen Abdecken großer Flächen mit Tinte gedacht sind.

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Diese Waffen gibt es in dutzenden Variationen, mit jeweils sehr unterschiedlichen Eigenschaften. So gibt es beispielsweise Klekser mit niedriger Schussrate, die dafür über einen besonders hohen Schadensfaktor und Präzision verfügen. Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch Klekser mit extrem hoher Schussrate, die sich gerade für Anfänger besonders gut eignen. Jede Hauptwaffe kommt weiterhin mit einer Sekundär-, und Spezialwaffe im Set. Unter den Sekundärwaffen befinden sich verschiedene Arten von Tintenbomben, Minen, Sprenklern und Ortungsgeräten. Diese Waffen brauchen sehr viel Tintenvorrat und sollten daher im Gefecht sparsam eingesetzt werden. Zeitgleich ermöglichen sie aber auch ein ganz neues Spektrum an Strategien. Ein gut positionierter Sprenkler übernimmt z.B. die Pinselarbeit für euch, während Tintenbomben eure Gegner aus der Reserve locken können.

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Mit den Spezialwaffen sind wir bei den mächtigsten Gefechtswerkzeugen der Inklinge angelangt. Um sie freizuschalten müsst ihr die Spezialleiste durch besonders viel Tintenverteilung auf der Karte füllen. Einmal aktiviert, halten sie nur für kurze Zeit, bevor sich eure Leiste wieder komplett leert. Zu den Spezialwaffen gehört beispielsweise die Tintzooka, die Heulboje und das Tintferno. Mit der Tintzooka könnt ihr für kurze Zeit kleine Tinten-Tornados durch die Arena schießen, während die Heulboje alle Inklinge in ihrem Schallradius zum Platzen bringt. Die Tintferno Rakete ist besonders nützlich und kann von einem Spieler per GamePad Touchscreen auf einen beliebigen Punkt der Karte geschossen werden. Bei ihrem Aufprall erzeugt sie dabei einen riesigen Tintensturm, der bei einen guten Platzierung verheerende Folgen für das gegnerische Team haben kann. Weitere Spezialwaffen sind der Echolaktor, das Kugelschild und der Kraken. Der Echolokator zeigt eurem Team für kurze Zeit die Position der Gegner an, das Kugelschild schützt vor gegnerischen Angriffen und mit dem Kraken versetzt ihr eure Gegner als unverwundbarer Tintenfisch in Angst und Schrecken.

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Kleidung macht den Meister

Sowohl Waffen als auch Kleidungsstücke werden mit steigendem Spieler-Level freigeschaltet und müssen anschließend nur noch vom Spieler mit erspieltem Gold gekauft werden. Um im Level aufzusteigen, gilt es, viel Boden im Revierkampf mit Tinte zu bedecken, um eine möglichst große Zahl an Erfahrungspunkten zu sammeln. Diese entspricht zeitgleich auch dem Goldbetrag, den ihr in einem Match verdient. Waffen können weiterhin immer nur in vorgegebenen Sets (Haupt-, Neben- und Spezialwaffe) gekauft und verwendet werden. Diese Entscheidung wurde vermutlich zugunsten der Spielbalance getroffen, welche sich in Testphasen sehr ausgeglichen anfühlte. Online bezeichnen viele Spieler der Demo den Farbroller als Overpowered, etwas das ich nach gut 30 Stunden Spielzeit definitiv nicht bestätigen kann. Mit der richtigen Taktik lässt sich jede Waffenkombination schlagen.

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Im Gegensatz zu den Waffen sind sämtliche Kleidungsstücke nur separat erhältlich und verändern nicht nur das Aussehen eures Inklings, sondern verleihen ihm auch spezielle, permanente Boni. So kommt jedes Kleidungsstück mit einem Primärbonus und je nach Level der Ausrüstung mit bis zu drei Sekundärboni. Letztere werden der Kleidung zufällig zugewiesen, wenn ihr mit dem Austrüstungsstück genügend Online-Matches bestritten habt und haben eine geringere Wirkung als der Primärbonus. Insgesamt 24 unterschiedliche Boni gibt es im Spiel. Einige sind dabei ziemlich klassisch und erhöhen Angriff oder Vertreidung, während andere Boni euch mit komplett neuen Fähigkeiten ausstatten. So lässt der “Ninja Tintenfisch” Bonus euch z.B. in eurer Tischenfisch Form unsichtbar werden und “Bomben Schnüffler” deckt versteckte Tinten-Minen auf der Karte auf. Habt ihr den gleichen Bonus mehrfach, addiert sich dessen Wirkung weiterhin. So lassen sich ziemlich coole Kombinationen erstellen, die die Fähigkeiten des Inklings an eure Vorlieben anpassen.

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Amiibos mit echtem Mehrwert

An dieser Stelle möchte ich auch gern ein paar Worte zur Hubwelt von Splatoon, Inkopolis, verlieren. Startet ihr das Spiel, findet ihr euch inmitten der großen Plaza wieder, auf dem sich allerlei Inklings anderer Spieler tummeln. Vom Plaza aus könnt ihr die Shops für Ausrüstung und Waffen besuchen, die Online Lobby betreten, Ausrüstung bei einem Schwarzmarkt-Händler bestellen, im Dojo ein Zweispieler Offline-Match austragen und zur Singleplayer-Kampagne springen.

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Falls ihr Splatoon Amiibos besitzt, könnt ihr diese im Plaza einscannen und schaltet so exklusive Challenges frei, die aus leicht modifizierten Versionen der Singleplayer Missionen bestehen. Jeder der drei Splatoon Amiibos bringt 20 Challenges mit sich, für deren Abschluss ihr exklusive Waffen, Ausrüstungen und 8bit Minispiele erhaltet. Von letzterem steht ohne Amiibo lediglich eins zur Verfügung, welches während der Wartezeit in der Online-Lobby auf dem GamePad gespielt werden kann. Während die 8bit Minispiele eine wirklich coole Sache sind, wird es Amiibo-Gegnern gar nicht gefallen, dass die Figuren erstmalig so viel Stellenwert in einem Spiel erhalten und einige Inhalte hinter den (derzeit) seltenen Figuren verstecken.

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Singleplayer Kampagne und Couch-Multiplayer

Die Singleplayer Kampagne ist komplett unabhängig von euren Online-Spielen. Ihr verwendet spezielle Ausrüstung und Waffen, die ihr nicht in den Multiplayer transferieren könnt. Stattdessen schaltet ihr durch den Abschluss der Singleplayer Abschnitte neue Waffen und Kleidungsstücke für den Multiplayer frei. Die Kampagne umfasst insgesamt 30 Level auf fünf Abschnitte verteilt, in denen ihr die Bedrohung durch die Oktolinge abwehren müsst. Diese haben die Fische geklaut, die Inkopolis als Stromquelle dienen um sie für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen.

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Die Singleplayer-Missionen erinnern in ihrem Aufbau ein bisschen an Super Mario Galaxy und konfrontieren den Spieler nicht nur mit vielen unterschiedlichen Gegnertypen, sondern auch mit kleinen Geschicklichkeitspassagen. Mir persönlich haben sie eine Menge Spaß gemacht, gerade weil sie im starken Kontrast zu dem gleichbleibenden Multiplayer-Schema stehen. Zum Ende eines Abschnitts muss der Spieler einen Bosskampf bestreiten, um fortschreiten zu dürfen. Neben den schlauchartigen Leveln, bietet der Singleplayer weiterhin einige Missionen mit KI-Oktolingen, die an den Revierkampf angelehnt sind, jedoch meistens eher wie ein klassisches Deathmatch funktionieren. Insgesamt bietet der Singleplayer zwischen fünf und sieben Stunden Spielzeit.

KI-Gegner gibt es abseits des Singleplayer übrigens überhaupt nicht. Online-Matches werden immer in Gruppen von acht Spielern bestritten oder es wird so lange gewartet, bis sich ein achter Spieler gefunden hat. Während der Presse-Preview Phase ging das zu den richtigen Uhrzeiten meistens problemlos, obwohl das Spiel nur wenigen hundert ausgewählten Personen zugänglich gemacht wurde. Sobald das Spiel veröffentlicht ist, sollte das Problem dann erst einmal aus der Welt geschaffen sein. Ich frage mich jedoch, ob der Online-Modus in ein paar Jahren noch spielbar ist, wenn ein Großteil der Spieler weitergezogen ist und vielleicht schon Splatoon 2 zockt.

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Der einzige Multiplayer der wohl auf Ewig zur Verfügung steht, ist das Zweispieler Dojo. In diesem speziellen Modus treten zwei lokale Spieler in einer Arena gegeneinander an. Ein Spieler zockt auf dem Bildschirm des GamePad, der andere schnappt sich einen Wii Classic oder Wii U Pro Controller und schaut auf den TV-Bildschirm. Es gilt Ballons zum Platzen zu bringen um Punkte zu sammeln. Wird man allerdings von seinem Kontrahenten erledigt, verliert man wiederum Punkte. Der Spieler mit den meisten Punkten geht nach drei Minuten Spielzeit als Sieger hervor. Der Modus ist eine nette Beigabe, auch wenn er meiner Meinung nach wesentlich weniger Langzeitmotivation bringt, als die anderen Modi des Spiels.

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Starke GamePad Integration

Besonders positiv ist mir der Einsatz des GamePads in Splatoon aufgefallen. Auch abseits des Dojos spielt der innovative Controller der Wii U eine wichtige Rolle. So lässt euch das Spiel zwar außerhalb des Dojos nicht die Wahl, welchen Controller ihr verwenden möchtet, bietet euch aber unterschiedliche Steuerungsmöglichkeiten. Standardmäßig ist dies eine Kombination aus Bewegungssteuerung und Kamera-Rotation mit dem rechten Analog Stick. Die Bewegungssteuerung kann dabei auch vollkommen deaktiviert werden, obwohl sie in meinen Tests stets zuverlässig funktioniert hat und für deutlich bessere Ergebnisse sorgte. Gerade Spieler die schon immer Probleme hatten, Shooter mit Analogsticks zu spielen, sollten der Bewegungssteuerung wirklich eine Chance geben. Dank zusätzlicher Steuerung per Stick ist es auch nicht notwendig, dass ihr euch während des Spiels wie ein Idiot im Kreis dreht. Alles geht sehr gemütlich und komfortabel von statten.

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Doch der GamePad-Zwang des Spiels rührt vermutlich daher, dass der Bildschirm des Controllers als wichtige Informationsquelle dient. Dort seht ihr dauerhaft eine Einblendung der Arena Karte zusammen mit der Position eurer Mitspieler und der Tintenverteilung. Ein regelmäßiger Blick auf die Karte ist daher von großer Bedeutung für ein erfolgreiches Match und ermöglicht euch außerdem den bereits erwähnten Supersprung zu Teamkollegen. Es gibt allerdings auch noch ungenutztes Potenzial. So beschränkt sich die Kommunikation zwischen den einzelnen Spielern bisher auf einen “Zu mir!” und “Schön!” Shortcut. Wieso nicht extra Kommandos auf den Touchscreen legen und eventuell sogar Bereiche auf der Karte markieren lassen? Einen Voice Chat lehnt Nintendos Entwicklerteam zwar ab und dieser ist auch nicht unbedingt notwendig, doch mehr Kommunikationsmittel für die Zukunft wären schon wünschenswert.

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Gratis Inhalte nach Launch

Nintendo hat versprochen Splatoon nach Launch mit kostenlosen Inhalten wie neuen Arenen, Waffen und Spielmodi weiter auszubauen. Für den Rangkampf wurden bereits neue Spielmodi angekündigt, “Turm-Kommando” und “Operation Goldfisch”, die im Laufe des Sommers nachgeliefert werden, um Spielern noch mehr Abwechslung zu bieten. Außerdem werden zeitnah zum Release, fünf weitere Arenen für lau veröffentlicht. Ein großes Update im August bringt schließlich die Möglichkeit, geschlossene acht Spieler Matches mit einen Regeln unter Freunden auszutragen und Online im Vierer-Team anzutreten. In Anbetracht der Tatsache, dass alle diese Inhalte ohne Zusatzkosten zur Verfügung stehen werden, bekommen Splatoon Käufer wirklich viel Spiel, für gerade einmal 39 Euro UVP.

Ab dem 27. Juni veranstaltet Nintendo außerdem regelmäßig Splatfeste, bei denen Spieler online eine Frage beantworten und für das entsprechende Team in den Kampf ziehen. Die erste Splatfest Frage lautet: „Was mögt ihr lieber: Rock oder Pop?“. Aber .. Rock wird natürlich siegen, keine Frage!

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Bunt und flüssig

Abschließend würde ich ganz gerne noch ein paar Worte zur Grafik und dem Soundtrack verlieren. Splatoon läuft auf der Wii U Konsole in skalierten 1080p (720p nativ) bei stabilen 60 Bildern / Sekunde. Während des Spiels, egal ob online oder im Singleplayer, ist mir während meines Tests nicht ein einziger Ruckler untergekommen, was wieder einmal für eine exzellente Optimierung spricht. Lediglich im Inkopolis Plaza, der Hubwelt, sinkt die Framerate auf 30fps, da dort besonders viel Gewimmel herrscht und viele Geometrien geladen werden. Optisch macht Splatoon einen ziemlich schicken Eindruck, mit knalligen Farben und genialen Charakter-Designs. Eine Welt aus dem Kopf eines 10-jährigen, die selbst noch 30-jährige anspricht. Anfangs etwas enttäuschend ist die schwache Kantenglättung, welche man nach wenigen actionreichen Spielminuten jedoch ohnehin komplett aus den Augen verliert.

Der Soundtrack des Spiels besteht aus funky Electro-Beats, die einen sehr eigenen Klang und seltsame, unverständliche Lyrics haben. Letzteres passt richtig gut zum Spiel, auch wenn ich wünschte die Lobby Musik im Online-Modus würde etwas mehr variieren.

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Fazit

Mit Splatoon wagt Nintendo einen großen Schritt aus der eigenen Komfortzone und bringt einen Online-fokusierten Action Titel mit einer brandneuen Welt und Charakteren auf den Markt. Dabei konzentriert sich der japanische Entwickler auf seine größten Stärken – Gameplay und Spielspaß. Das Ergebnis ist ein Third Person Spiel, dass vermutlich als das Mario Kart des Action / Shooter Genre in die Nintendo Geschichte eingehen wird. Eine actiongeladene Tintenschlacht im familienfreundlichen Gesamtpaket, dass junge und alte Spieler für unzählige Stunden unterhalten wird – auch ohne Voice Chat. Allein aufgrund des günstigen Preises, darf Splatoon in keiner Wii U Sammlung fehlen und wer mit Smash Bros., Bayonetta 2 und Mario Kart 8 noch nicht genügend Kaufgründe für die Konsole hatte, sollte spätestens jetzt einen Kauf noch einmal in Betracht ziehen.


Splatoon Standard Edition - [Wii U] (Nintendo Wii U) Publisher: Nintendo Erscheinungsdatum: 29. May 2015 EUR 45,96 bei Amazon.de (Partnerlink)


8.7
Farbtastisch

Pros

  • Großer Spielspaß, besonders online
  • Frisches Gameplay und Gamedesign
  • Gratis Post-Launch Inhalte ...

Kontras

  • Fehlende Kommunikationsmittel
  • Inhalte hinter Amiibos versteckt
  • ... aber, wenig Arenen zum Release.

Unser Fazit


Gameplay
9
Präsentation
9
Umfang / Story
8