Bericht: Game Of Thrones – The Exhibition

Am gestrigen Sonntag haben wir uns auf eine lange Reise nach Westeros begeben – nach Berlin um genauer zu sein. Vom 13. – 17. Mai 2015 war die “Arena Berlin”, die Heimat von Game Of Thrones – The Exhibition. Die Ausstellung von HBO / Sky ist derzeit auf Weltreise und machte in der letzten Woche ihren einzigen Halt in Deutschland. Fans konnten sich kostenlos ihre Tickets sichern, doch musste man sehr schnell sein. Bereits nach wenigen Minuten waren alle Tickets vergriffen.

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“Arena Berlin”, die Location der Ausstellung.

Die Arena Berlin ist eine ältere Veranstaltungshalle an der Spree im Stadtteil Alt-Treptow. Fans die sich ein Ticket sichern konnten, durften die Ausstellung zu einer festgelegten Uhrzeit für eine Stunde besuchen, obwohl dies letztendlich wohl mehr eine Richtlinie war. Einmal drin, durfte man sich solange umsehen, wie man mochte. Neben mehreren Dutzend Kostümen und zahlreichen Props aus dem Fantasy Epos, erwarteten Fans außerdem eine Reihe “interaktiver” Stationen.

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Westeros Gaderobe: Props und Kostüme von Season 1 – 5.

So konnten Fans sich von Mitarbeitern digital in einen White Walker verwandeln lassen oder von Drogon in Flammen gesteckt werden. Letzteres wurde sogar in Form eines Videos aufgenommen, funktionierte bei uns aber nicht wirklich, da die ganze Aktion sehr schwer zu timen war. Um an diesen Attraktionen teilzunehmen, mussten Fans vorab noch ein kostenloses Konto auf gotexhibit.com eröffnen, welches Fans durch die Ausstellung führte und eure Attraktions Fotos / Videos zum Download bereithält. Die Veranstalter hatten außerdem zwei Exemplare des eisernen Throm im Schlepptau, auf den sich auch Fans ohne Konto setzen und Fotos machen konnten.

Die wohl mit Abstand beliebteste Attraktion war jedoch der Castle Black Aufzug, bei dem Fans in einen Aufzug Käfig gesperrt worden und mit einer Oculus Rift auf der Nase, eine virtuelle Version der Mauer hochfuhren. Dank frostigem Luftgebläse im Aufzug war die einminütige Fahrt schon ein ziemlich intensives Erlebnis, trotz der furchtbaren Auflösung des Oculus Dev Kits. Wer die Mauer besuchen wollte, musste mit einer halben Stunde Wartezeit rechnen.

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Extrem “cool”: Ein virtueller Ritt mit dem Aufzug der Nachtwache.

Insgesamt war die Ausstellung eher klein und in 30 bis 40 Minuten hatte man als Fan alle Exponate ausgiebig studiert. Für einen kostenloses Fan-Service seitens HBO / Sky, kann man sich aber wirklich nicht beschweren. Enttäuscht waren wir lediglich vom Merchandise Shop der Ausstellung. Fast alle Artikel die dort erhältlich waren, gab es auch online zu kaufen, teils zu deutlich günstigeren Preisen. Ich habe außerdem ziemlich ungläubig geguckt, als mir gesagt wurde, dass ein DIN A3 Promo Poster zur Ausstellung satte sieben Euro kosten sollte. Mir ist schon klar, dass nicht alles umsonst sein kann, aber ein Poster ohne Artwork mit einer Liste der Ausstellungsorte für den Preis? Nein danke! Beim Verlassen der Aufstellung versuchten Sky und einer Berliner Tageszeitung dann noch Abonnements an Fans zu verkaufen, hatten aber unserer Beobachtung nach nur sehr geringen Erfolg.

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Der Merch Stand mit viel Auswahl, aber nichts besonderem..

Vom 23. – 27. Mai befindet sich die Ausstellung in Amsterdam, bevor sie ihren vorerst letzten Halt in Paris macht. Wer die Ausstellung verpasst hat, bekommt durch unsere Fotogalerie hoffentlich einen kleinen Einblick in die Welt von Westeros.

Fotostrecke: Game of Thrones – The Exhibition