laetitia-rueckblick-2014

#2014InReview: Laetitia blickt zurück

Wieso meine To Do Liste in den vergangenen 12 Monaten nicht wirklich kürzer geworden ist, weiß ich leider nicht, aber als Tim mit dem Jahresrückblick noch einen Punkt kurz vor Ende draufsetzte, habe ich nicht protestiert, denn an mein 2014 denke ich gerne noch einmal zurück – und auch ich finde, es hätte ruhig noch länger gehen können, aber die Warterei auf Episode VII ist eh schon lang genug.

Für mich war 2014 ein Jahr der Veränderungen und tollen Events. Anfang des Jahres war ich drei Tage lang auf der Destination Star Trek Germany (William Shatner! Brent Spiner! Karl Urban!). Danach hieß es raus aus dem Kostüm und ab zum Flughafen – es ging für einen Monat nach Neuseeland (WETA Workshop!) und Japan (Ghibli Museum!). Ich blickte voller Stolz auf das erste von mir übersetzte Buch (Strawberry Summer) in den Regalen und ich stieß zum BluGadgets Team dazu. Aber natürlich gab es auch eine Menge Highlights in Sachen Filmen, Musik, Serien etc.

THE HOBBIT: THE BATTLE OF FIVE ARMIES

2014 in Filmen

Hatte ich in den ersten Monaten zwangsweise viele Filme verpasst, ging es für mich erst so richtig mit X-Men: Zukunft ist Vergangenheit los. Bryan Singer machte in meinen Augen alles richtig und lieferte einen der unterhaltsamsten Filme des Jahres. Der Unterhaltungsfaktor wurde im Sommer von Guardians of the Galaxy noch einmal getoppt. Großartig fand ich außerdem Planet der Affen: Revolution, Interstellar, Ein Schotte macht noch keinen Sommer, Finding Vivian Maier, John Wick, Drachen zähmen leicht gemacht 2, Wie der Wind sich hebt, Can a Song Save Your Life und natürlich Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere.

Lieblingsfilme 2014

  • Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere
  • X-Men: Zukunft ist Vergangenheit
  • Guardians of the Galaxy
  • Ein Schotte macht noch keinen Sommer

Unerwartete Überraschungen 2014

  • Finding Vivian Maier (Doku über eine Fotografin)
  • John Wick (Keanu Reeves Rückkehr als Action Held)

Schmerzhaft schlechte Streifen 2014

  • Hercules
  • The Expendables 3
  • Lucy
  • Shirley

Most Wanted Filme 2015

  • Star Wars: The Force Awakens
  • Pixars Inside Out
  • The Avengers: Age Of Ultron
  • The Imitation Game
  • Minions

2014 in review 1

2014 in Serien

Wenn man mal von Minions Rush absieht, habe ich 2014 kaum gespielt. Dafür habe ich Serien gesehen. Viele. Da ich sie im Originalton sehe, befinde ich mich episodenmäßig auf amerikanischem Stand, aber keine Sorge, der Rückblick ist Spoilerfrei und ich habe dafür nur ein paar herausgepickt.

The Big Bang Theory ging 2014 in die mittlerweile achte Runde, aber die Qualität der Folgen wechselte stark. Herausragend waren bis zur Winterpause nur zwei. Ganz stark dafür die dritte Staffel von Arrow, die mit einem Paukenschlag begann und mit einem weiteren sich in die Winterpause verabschiedete. Mit The Flash kam außerdem eine weitere Comic Verfilmung als Serie auf den Markt, die von Anfang an überzeugen konnte. Mit Grant Gustin als The Flash hatte man ein goldenes Händchen beim Casting bewiesen und auch der etwas lockere Ton passt. Die Crossover Folgen mit Arrow gehören zu meinen Lieblingsepisoden des Jahres. Eine weitere Comic-Serie, Agents of S.H.I.E.L.D., das sich beim Serienstart 2013 etwas schwer getan hatte, hat sich in der zweiten Staffel zu einer richtig guten Serie entwickelt. Vergessen ist der unentschlossene Charakter der ersten Folgen, jetzt gibt es eine ordentliche und spannende Storyline, die Figuren sind interessant geworden und die Sprüche besser.

Die Märchenserie Once Upon a Time hatte sich für die erste Hälfte der vierten Season etwas besonderes ausgedacht: Figuren aus Disneys Megahit Frozen kamen nach Storybrook. Ich fand die Umsetzung sehr unterhaltsam, aber wenn man etwas mehr Zeit gehabt hätte, um die Geschichte ordentlich aufzubauen, wäre es vielleicht noch besser gewesen. Zeit um Figuren und Geschichten zu entwickeln ist etwas, dass amerikanische Fernsehsender immer weniger gewillt sind neuen Serien zu geben, so wurden viele neue Serien wieder gestrichen, kaum das sie angelaufen waren. Darunter die schräge Sitcom Selfie, die sich über eben die Selfie-Kultur lustig machte. Viel Zeit hingegen gibt die BBC immer den Machern von Sherlock und das Ergebnis waren wieder drei extrem gute, und von Stil her sehr unterschiedliche, Folgen mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman als Holmes und Watson. Extrem gut, aber nichts für zartbesaitete war die erste Staffel True Detective von HBO mit Woody Harrelson und Matthew McConaughey. Allein das Intro toppte in Sachen Qualität die meisten anderen neuen Serien.

Lieblingsserien 2014

  • Arrow
  • Flash
  • Major Crimes

guardians-of-the-galaxy-szenenbilder_13

2014 in Musik

Es war vielleicht nicht das aufregendste aller Jahre in Sachen neuer Musik, aber schlecht war es auch nicht. Interpol brachten mit El Pintor meine Lieblingscheibe des Jahres raus und Korns “Hater” teilt sich den Titel meines Lieblingssongs mit Kasabians “Eez-eh”. Eigentlich war 2014 aber das Jahr des Soundtracks. Guardians of the Galaxy zeigte mit Awesome Mix Vol. I wie man es richtig macht, genauso wie Can a song save your life und Howard Shore zeigte für Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere noch einmal sein ganzes Können und lieferte die perfekte musikalische Untermalung. Aber auch bei den Songs zum Film gab es dieses Jahr einige sehr starke Nummern. So war Lana Del Rey’s Once Upon a Dream besser als der dazugehörige Film Maleficent und Billy Boyd’s The Last Goodbye für den Hobbit sorgte im Abspann noch einmal für Gänsehaut.

2014 in review

2014 in Events & Momenten

Zu den absoluten Highlights zählt die dreitägige Convention Destination Star Trek mit dem Star Trek: The Next Generation Reunion Panel moderiert von William Shatner. Ihn und Brent Spiner zu treffen, da war ich ganz Fangirl. Die Organisation war lausig, aber es war ein unglaublicher Spaß mit sehr gut aufgelegten Stars – die Borg Queen Alice Kriege war übrigens furchtbar nett!

In Neuseeland war eigentlich jeder Tag ein Highlight, aber bei WETA in Wellington die Window into Workshop Tour mitmachen zu können und in “Rohan” auf dem Mt. Sunday an der Stelle zu stehen, wo einmal die Golden Hall bzw Eowyn standen, also da platzte das Nerdherz fast vor Glück. Ähnlich war es im Ghibli Museum in Tokio mit seinen ganzen Originalzeichnungen und dem nachgebauten Arbeitszimmer von Hayao Miyazaki. Mit meinen japanischen Freundinnen Tokio unsicher machen, war auch ein ganz großer Spaß.

Das Konzerthighlight war das der lebenden Legende Dolly Parton, die das erste Mal in 40 Jahren wieder in Deutschland auftrat. Vonwegen nur Country, selbstironisch und old-school gab sie einen Welthit nach dem anderen zum Besten.

Ein absolutes Highlight war für mich auch unsere erste vollständige Redaktionssitzung. Als das einzige Mädel im Team muss ich sagen: bessere Jungs hätte ich mir als Kollegen nicht wünschen können und ich bin sehr stolz dabei zu sein. ♥

2015 is coming

Auch ich lasse mich von 2015 überraschen. Ich bin aber zuversichtlich, dass es viele Momente nerdiger Glückseligkeit für uns bereithält – bei all den tollen Filmankündigungen muss ja wenigstens einer was taugen. Außerdem freue ich mich auf das neue Album von Muse, das Konzert Danny Elfman’s Music from the Films of Tim Burton in Paris, das Ende der Winterpause von Arrow, den Redaktionsspieleabend und auch weiterhin hier dabei sein zu dürfen und meine Freude (oder Unmut) über neue Filme mit Euch teilen zu dürfen.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch und möge 2015 uns wohl gesonnen sein. ♥

– Laetitia