nvidia-gsync

CES 2014: NVidia G-Sync Monitore gegen Tearing und Ruckler in PC-Spielen

Damals™ als ich noch PC-Gamer war, hatte ich mich am Meisten über das sogenannte Tearing beschwert, welches auftritt, sobald die berechnete Bildrate der Grafikkarte unter die technische Bildwiederholrate des Monitors sinkt: Es entstehen furchtbare vertikale Schnitte im Bild, die meiner Meinung nach noch viel nerviger sind als z.B. Aliasing an Kanten. Die softwareseitige Lösung für dieses Problem nennt sich V-Sync und verhindert diese Glitches, lässt das Bild dafür aber weniger flüssig wirken, da einige Frames wiederholt werden müssen um Tearing zu vermeiden. V-Sync ist also ebenfalls keine perfekte Lösung für das Problem.

NVidia hat sich der Sache nun angenommen und mit G-Sync eine hardwarebasierte Technologie entwickelt, die Tearing ohne die Nachteile von Lösungen wie V-Sync eliminiert. Dazu passt G-Sync die Bildwiederholrate des Monitors an die generierte Bildrate der Grafikkarte an, sodass beide Komponenten sich synchron verhalten. Die klassische Bildwiederholrate in den Systemeinstellungen dient also nun nur noch als Maximum und wird je nach Bedarf nach unten geschraubt. Das Ergebnis ist drastisch besser und in der Tat ziemlich beeindruckend, wie das unten eingebettete Video ab etwa 9:40 sehr gut demonstriert.

Mit dem Philips 272G5DYEB 27″ Monitor erscheint im zweiten Quartal 2014 der erste Monitor, welcher G-Sync von Haus aus ohne Modifizierung unterstützt. Zwei Haken hat das Angebot jedoch: Der Bildschirm verfügt lediglich über einen DisplayPort Eingang, kein HDMI oder DVI, und kostet mit voraussichtlich 649 US-Dollar ein gutes Sümmchen. Für Gamer die viel Zeit vor ihrem Rechner verbringen, ist die Investition durchaus einen Blick wert.

[via technabob]