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Robustes Outdoor-Smartphone Galaxy XCover 2 vorgestellt

Moderne Smartphones bestehen aus empfindlicher Technik und meist einem noch empfindlicherem Gehäuse, das vor allem designaffine Handynutzer ansprechen soll. Ausnahmen dieser Regel sind selten und lassen sich, zumindest im Mainstream-Markt, an einer Hand abzählen. Zuletzt zählte das Motorola Defy+ oder das Sony Xperia Go als robuste Wegbegleiter mit aktueller Technik, ohne direkt beim ersten Stoß zu verkratzen oder gar zu zerbrechen.

Nun hat Smartphonehersteller Samsung noch vor der Handymesse Mobile World Congress in Barcelona mit dem Galaxy XCover 2 vorgestellt, das die Zielgruppe der Ungeschickten, Sportler und Handwerker anspricht. Samsung wirbt damit, dass das XCover 2 besonders kratz- und stoßfest ist und auch für kurze Zeit wasserdicht ist. Zudem soll Staub nur schwer in das Gehäuse kommen. Um die Behauptungen zu untermauern, ist das Gerät  IP67 zertifiziert.

Die Technik im Handy selbst stammt aus der Mittelklasse und kann mit einem vier Zoll großen TFT mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln aufwarten. Im Inneren werkelt eine Dual Core CPU mit 1 GHz, zudem kann das Android-4.1-Betriebssystem auf 1 GB Arbeitsspeicher zurückgreifen. Der integrierte Speicher für Apps und Fotos beträgt nur 4 GB, kann jedoch durch MicroSD-Karten erweitert werden. Andere Features sind Bluetooth, WLAN sowie die 5-Megapixel-Kamera. Samsung bringt mit S-Voice, S-Cloud und einer Cardio-Trainer-App einige eigene Programme mit, die das Smartphone von der Konkurrenz abheben sollen.

Zur Laufzeit des 1.700 mAh großen Akkus hat Samsung noch nichts verlauten lassen. Im direkten Vergleich mit anderen Samsung-Smartphones der Mittelklasse ist die Energiequelle größer dimensioniert, was für längere Trips mit intensiver GPS-Navigation ausreichen dürfte.

Wann und zu welchem Preis das Outdoor-Smartphone verfügbar ist, wird Samsung wohl erst auf der MWC in Barcelona Ende Februar bekannt geben. Wahrscheinlich wird das XCover 2 preislich über dem Galaxy S3 Mini liegen, um sich innerhalb des Portfolios keine Konkurrenz zu machen.

[via Computerbase]